Liquidität

Geschrieben von A&O am .

Schuldrechtlich: Fähigkeit, alle Zahlungsverpflichtungen rechtzeitig erfüllen zu können

Bilanziell: Bestand an liquiden Mitteln, der in der Bilanz ausgewiesen wird. Dabei werden je nach Geldnähe der liquiden Mittel unterschiedliche Begriffsumfänge definiert und entsprechend sog. Liquiditätsgrade berechnet. In den Abschlüssen deutscher Unternehmen werden häufig als liquide Mittel neben den in der Bilanz gem. § 266 II B IV HGB separat zu zeigenden Zahlungsmittel die in verschiedenen weiteren Positionen ausgewiesenen finanziellen Mittel mit einer Restlaufzeit von weniger als drei Monaten subsumiert und deren Veränderung in der Kapitalflussrechnung (Cash-flow-Statement) dargestellt. Nach US-GAAP ist nicht die Restlaufzeit, sondern die Ursprungslaufzeit von weniger als 3 Monaten maßgeblich für die Zuordnung zu den liquiden Mitteln. Liquditätsmanagement ist eine wichtige Aufgabe für Existenzgründer und Unternehmer.

 

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