Finanzwirtschaft

Geschrieben von Administrator am .

Jeder Existenzgründer und Jungunternehmer stellt sich die Frage nach der Bedeutung der Finanzwirtschaft. Hinweise dazu finden sich in der Infothek von aobonn.

Die Finanzwirtschaft ist Teil des wirtschaftlichen Geschäftsprozesses und untergliedert sich selbst in Investition, Finanzierung und Risikomanagement. Sie beschäftigt sich mit der finanziellen Dimension eines Unternehmens, insbesondere auf welche Art und Weise ein Unternehmen Geldkapital beschafft und für welche Projekte es diese Mittel einsetzt. Die Beschaffung von Geldkapital wird auch als Finanzierung bezeichnet, während die Mittelverwendung für Projekte eine Investition darstellt. Dieser Bereich der Betriebswirtschaftslehre beschäftigt sich mit der Optimalität von Projekten und deren Bewertung bzw. der Bewertung von ganzen Unternehmen. Dies beinhaltet die Bewertung von Eigenkapital und Fremdkapital sowie deren Mischformen und die Beantwortung der Frage, warum bestimmte Instrumente zur Finanzierung eingesetzt werden.

Wichtige Meilensteine in der Entwicklung der neoliberalen Finanzwirtschaft sind die Portfoliotheorie, das Capital Asset Pricing Model und die Optionspreistheorie, woraus sich der heute bedeutende Bereich des Risikomanagements entwickelt hat. Die Deutsche Gesellschaft für Finanzwirtschaft ist im deutschsprachigen Raum die zentrale wissenschaftliche Gesellschaft auf dem Gebiet der Finanzwirtschaft. Durch diese Entwicklung wurde die im Wesentlichen auf Kostenführerschaft abzielende Produktionstheorie zurückgedrängt, die im Wesentlichen darauf abzielte, mittels ingenieurmäßiger Weiterentwicklung des Produktionsprozesses die Rendite zu erhöhen.

{jcomments on}