Aktivierte Eigenleistungen

Geschrieben von Administrator am .

Aktivierte Eigenleistungen

Güter, die in einem Unternehmen für sich selbst hergestellt werden, erhöhen dessen Vermögen. Aus diesem Grund sind sie aktivierungspflichtig. Man spricht dann von aktivierten Eigenleistungen.

Aktvierte Eigenleistungen werden auf 3 verschiedene Konten gebucht:

1) Bestandsveränderungen bei eigenen Erzeugnissen:

Zugrunde liegen die beiden Konten „fertige Erzeugnisse“ und „unfertige Erzeugnisse“. Die Veränderung des Bestands der jeweiligen Konten, d.h. die Differenz zwischen Anfangs- und Schlussbestand, wird auf das Konto „Bestandsveränderungen bei eigenen Erzeugnissen“ gebucht. Bestandserhöhungen werden so als Ertrag und Bestandsminderungen als Aufwand festgestellt.

2) Bestandsveränderungen bei Handelswaren:

Ein ähnliches Verfahren gilt auch für die Bestandsveränderungen bei Handelswaren. Die Bestandsveränderungen werden jedoch erfolgswirksam durch die Verbuchung mit dem Konto „Wareneinsatz“ in der GuV erfasst.

3) Andere aktivierte Eigenleistungen:

Das Konto „andere aktivierte Eigenleistungen“ wird dazu verwendet die in einem Unternehmen selbst hergestellten Anlagegüter, die aktiviert werden müssen, als Gegenkonto zu nutzen und so erfolgswirksam zu machen.

 

Quelle: http://www.wiwiweb.de/buchfuehrung/abschreibung/bewerVG/aktEigen.html

{jcomments on}